Latein

Latein zu erlernen und dies nach etwa 5 Jahren mit dem Latinum erfolgreich abzuschließen, ist für die meisten Schülerinnen und Schüler kein Spaziergang, muss aber auch nicht zur Qual werden.

  • Das Verständnis der Komplexität der grammatischen Strukturen,
  • der sichere Umgang mit den grammatikalischen Kategorien auf den verschiedenen sprachlichen Ebenen,
  • die systematischen Bezüge von Wortarten, Wortformen und Wortfunktionen,
  • die Erschließung von Texten und ihre Interpretation
  • und nicht zuletzt die Verfügbarkeit eines hinreichenden Vokabulars

stellen eine nicht geringe Anforderung sowohl an die Intelligenz als auch an das Durchhaltevermögen und den Fleiß der Schülerinnen und Schüler.

Aus unterschiedlichen Gründen treten in allen Jahrgangsstufen und in zum Teil sehr typischen Lernbereichen Defizite auf, die in kürzester Zeit zu Leistungsabfall und entsprechender Benotung führen.

Sind einzelne Bausteine der Grammatik nicht mehr oder nur mit Mühe oder Glück verfügbar, wird das gesamte Gebäude schnell zusammenbrechen. Das Ergebnis ist in der Regel die sogenannte feste Fünf.

Alle Unterrichtseinheiten sind bedarfsorientiert und entsprechen methodisch und didaktisch den jeweiligen schulischen Anforderungen.

Der Förderunterricht während der  ersten 3 Lernjahre besteht  ausschließlich in der  Vermittlung und intensiven Einübung der lateinischen Standardgrammatik.   Dazu gehören die Überprüfung des Wortschatzes, die Übersetzungstechnik sowie effiziente Lerntechniken. Am Ende der des 3. Lernjahres orientiert sich der Förderunterricht an der von der jeweiligen Schule angebotenen  Übergangslektüre.  Dabei werden in unterschiedlichen Kontexten schwierige grammatische

Stoffe schwerpunktmäßig wiederholt. Übungen zur Übersetzungstechnik und Texterschließung  sowie zur Stilistik und Textinterpretation bereiten auf die folgende schwierige Originallektüre lateinischer Autoren vor.

Die Orientierung erfolgt dabei an den schulischen Erfordernissen. Als Standardlektüre werden die einschlägigen Schulbearbeitungen von Caesar, Ovid und Cicero stehen, deren grammatische und stilistische Besonderheiten einer Vielzahl von Schülerinnen und Schülern erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

Für Schülerinnen und Schüler der letzten Lernjahre sind intensive Übungen zur Texterschließung  und Textinterpretation der jeweils im Unterricht gelesenen Autoren vorgesehen.